Emotionale Freiheit, mehr Selbstachtung

 

Was dürfen wir über unser Gefühlsleben lernen, um zu mehr innerer Souveränität zu gelangen? Erfahre, wie mächtig du in Wahrheit bist.


 

Oft werde ich gefragt, wie wir wieder mehr Selbstachtung und Standing entwickeln können. Ich bin überzeugt: Wir kommen nicht daran vorbei, uns selbst immer tiefer begegnen zu dürfen, damit wir immer mehr von INNEN nach außen leben können, statt von AUSSEN nach innen.  

Abgesehen davon herauszufinden, was wir wann wie brauchen, damit wir entspannt WIR sein können, ist es essentiell, unser höchstpersönliches Gefühlsleben kennenzulernen. 

Du hast das bereits auf dem Schirm? Wunderbar.

Hier zeige ich dir drei wichtige Schritte, wie du dein Gefühlsleben neu betrachten, dir selbst wieder näherkommen, und mit den Dingen gelassener umgehen kannst.

1) Meine Frage an dich: Was genau fühlst du in diesem Augenblick?

Hast du guten Zugriff auf dein Inneres Geschehen?  Und warum ist es überhaupt so wichtig, sich das klarzumachen?  

  • Wir nehmen unser Leben zu über 90% über unsere Gefühle wahr. Sie machen die Dinge tief und intensiv.  

  • Sie zeigen dir, wie treu du deinen Werten bist. Fühlst du dich von innen heraus klar und stark, oder ist da etwas schales, gereiztes, ambivalentes in dir?  

  • Wie gut du auf deine Gefühle zugreifen kannst, ist entscheidend in deiner Art, authentisch zu kommunizieren. Es bestimmt, wie motiviert zu bist. Und: Gefühle trainieren dein Verhalten, da sie stark mit deinem neuronalen Netzwerk verbunden sind 

2) Wie funktionieren Emotionen eigentlich?

Wichtig, sich nochmal bewusstzumachen: Die Neurowissenschaft bestätigt, dass alles, was im Gehirn registriert wird, entweder eher negativer oder eher positiver Qualität zugeordnet wird. Es kommt also zuallererst zu einer emotionalen Grundtönung. Daraus entstehen dann die Facetten der sekundären Gefühle, die wir alle kennen: von Genervtheit über Ängstlichkeit, Unsicherheit bis hin zu stiller Happiness und absolutem Wohlgefühl.  

Hier das Ding: Der Strom der grundlegenden Gefühle ist immer bei uns. Wir glauben oft insgeheim, dass die Dinge anders sein sollten und wir keine schmerzhaften Gefühle haben müssten, wenn wir und der Rest da draußen nur immer richtig handeln würden.  

Was wir nicht fühlen wollen, wollen wir bewusst und unbewusst unbedingt loswerden. Was uns gefällt, wollen wir mit aller Macht behalten. Das sehen die meisten als normal an.  

Mit der Erfahrung aber begreifen wir, dass es keinen Sinn hat, den Fluss der Gefühle irgendwie fixieren zu wollen.

Jeder Tag besteht in Wahrheit aus tausenden von Gefühlen, die wir haben, ganz egal, ob wir wir selbst sind, unser Chef, unser Nachbarskind, der Dalai Lama oder Mick Jagger.   

Eine der wirkungsvollsten Wege ist, immer feiner zu beobachten, welche Gefühle präsent sind, ohne sich in ihnen zu verlieren und sich selbst mit den momentanen Gefühlszuständen zu verwechseln.  

3) Was könnte also emotionale Freiheit bedeuten?

Was meinst du: Wenn dein Leben ein Film wäre, wie würdest du deinen emotionalen Grundton beschreiben? Eine nüchterne Doku? Titanic? The Shining?  

Welche Gefühle dürfen sein, und welche schaltest du auf stumm?  

Ich mag es, Emotionen als Energy in motion zu begreifen, als hochbeweglich. 

Nur, erlaubst du dir deine gesamte emotionale Bandbreite? So oft haben wir schlichtweg Angst zu fühlen, was da ist.

Emotionale Unfreiheit geht in zwei Extreme: Entweder wir unterdrücken, oder wir fürchten, von unseren Gefühlen verschlungen zu werden. Ergo, wir stehen unter dauernder Anspannung oder wir sind ein steuerloses Boot.  

Selbstachtung entsteht, wenn wir lernen, bewusst Kontakt mit unseren Gefühlen zu halten, sie adäquat auszudrücken und zugleich so ruhig wie möglich zu beobachten.  

Wir sind fähig, unsere Gefühle auf eine selbst-bewusste Art zu nutzen.  

Emotionale Freiheit und ein immenser Teil deiner Selbstachtung beginnen damit, scheinbar unerträgliche Schlüsselsituationen auszuhalten und fühlen zu lernen.  

Aushalten und Fühlen.

Nun fragst du vielleicht, wie das gehen soll - gefühlt unerträgliche Situationen ruhig zu halten und zu durchfühlen?   

Hier kommt es:

Es geht darum, die Emotionen selbst im physischen und emotionalen Körper voll und ganz wahrzunehmen, zB. als Druck, Hitze, Zittern, Übelkeit et cetera, und sie so lange live wahrzunehmen, bis sie sich von alleine verändern. Und das tun sie immer.  

Die Menschen, die dadurch ihr inneres Standing auf ein anderes Level gehoben haben, haben sich vor allem getraut, bereit und mutig zu sein.  

Ich beobachte das nicht nur bei Klienten, sondern auch bei meinen Liebsten und natürlich bei mir selbst. Es macht einen spürbaren Unterschied.

Essentiell ist es, die Story, die wir der Situation im Kopf zuordnen, bewusst beiseite zu lassen, und wirklich nur zu spüren, wie sich unsere Emotionen in unserem Körper de facto gerade manifestieren.  

Welchem Typ würdest du dich zuordnen: Unterdrückst du, fühlst du dich häufig angespannt, taub oder künstlich leer? 

Oder erlebst du, dass deine Gefühle ungefragt und unkontrolliert über dich hinwegschwappen, und die Menschen um dich herum meist gleich mitbekommen, was in dir gerade passiert?  

Beides kann auf Dauer anstrengend sein, weil beides deine Energie bindet und dir ein tieferes, lässigeres Erleben schwer macht.  

Lass uns jedoch nie vergessen: Wir sind lernende Wesen, und alles ist okay. 

Mit sanften aber zugleich tiefengreifenden und wirkungsvollen Methoden wie Core Diving, Schattenarbeit und speziellen Fragetechniken tauche ich mit dir auf den Grund deines aktuellen Seins. Dort wartet auf dich, was du wirklich brauchst und suchst: Deine höchstpersönliche Wahrheit, Kraft und Klarheit.

Become the strong person you already are.

Rise and surf your waves.

Wenn du Lust hast mehr für dich zu tun, melde dich gerne bei mir.

 

Stärke deine Selbstachtung

 

Experience it all. Are you ready to find yourself?

Deine Karen


 
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Souveränes Selbst, tiefere Verbindungen: Klare Kommunikation ist alles.