Wo wir doch schon so viel wissen - was zählt wirklich?
Ich konnte irgendwann nicht mehr und stellte fest, dass mich das Paradox aus Altem und Neuem, aus all den angeblichen Do's and Dont's, völlig verwirrt hat.
Was stimmt denn nun?
Die Frage darf doch aber lauten: Worauf kommt es WIRKLICH an?
In einer Welt, in der alles sofort und in seiner besten Version kommen soll, in der die Gefahr von Fake hinter jeder Ecke lauert, aber gleichzeitig zur akzeptierten Norm geworden ist (#filter), merke ich überall in mir und um mich herum, wie groß die Sehnsucht nach Wahrheit ist. Nach Echtheit. Nach einem sicheren, klaren Ort, an dem man vertrauen kann. Wir verblöden, verkrampfen und verwirren uns, bis Anxiety, Süchte, Selbstzweifel und widersprüchliche Beziehungen beginnen, uns den Verstand zu rauben.
Gleichzeitig gab es noch nie so viele Menschen, die Zugriff auf so unglaublich wertvolle Inhalte zu Persönlichkeitsentwicklung, Selbstwertstärkung, positiver Psychologie, Meditation, Bio Hacking und weiß der Kuckuck was haben. Selbst ein 20jähriger könnte heute mehr zur spirituellen oder psycho-sozialen Entwicklung seiner selbst und der Menschheit erzählen (!), als manch einer, der seit 20 Jahren den Yogaweg beschreitet. Theoretisch.
Ich erlebe und beobachte unsere Entwicklungssprünge überall, und doch bin ich oft fassungslos angesichts der Egomanie, Selbstwertübersteigerung, völliger Verstrickung mit sich selbst, der Unberechenbarkeit, tiefen Depression und Abhängigkeiten um mich herum. Vielen scheint es besser zu gehen denn je, und doch sind sie oft traurig, ambivalent, verunsichert, unklar, frustriert oder unendlich suchend und nicht findend.
Weg von Verblödung und Verkrampfung, hin zu Klarheit, Vertrauen und Selbstbestimmtheit
Wir wissen, was wir zu erfüllen haben, aber wissen nicht, was uns erfüllt.
Wenn wir uns eine zeitlang mit Fragen persönlicher Wunden & Trigger, Verhaltensweisen, Emotionen, Denkgewohnheiten und Bedürfnissen beschäftigen, und Wege zu Heilung und Selbstverantwortung gehen, so wird klar, dass dies erst der Anfang ist. Dass wir uns nach einer Zeit des Hochs angesichts relativ kurzfristiger Fortschritte zwar gewachsen fühlen, aber eben auch weitere Fragen im Raum entstehen, auf die wir nur noch dringlicher Antworten wollen.
Ja, Yoga zu praktizieren, zu meditieren, genug Wasser und Mineralien zu mir zu nehmen und ein wertvolles soziales Umfeld zu pflegen, ist super. Nur dann müsste ich ja auch noch Krafttraining machen, Traumatherapie, alle menschlichen Denkfehler analysieren und entlarven, ein Buch schreiben, meinen genialen Partner materialisieren, brauche auf jeden Fall finanzielle Freiheit, müsste einen klaren, smarten Standpunkt zu allen gesellschaftlichen und politischen Themen haben, endlich noch wirkungsvoller kommunizieren lernen, paar Monate reisen, und und und.
Kennst du das?
Ich persönlich konnte vor einiger Zeit nicht mehr und stellte fest, dass mich das Paradox aus Altem und Neuem, aus all den angeblichen Do's and Dont's völlig verwirrt hat.
Was stimmt denn nun?
Die Frage darf doch aber lauten: Worauf kommt es WIRKLICH an?
Wir wollen uns erinnern, wer wir wirklich sind. Wir wollen uns GANZfühlen. In Klarheit unseren eigenen Weg entdecken und so gelassen wie möglich gehen. Wir wollen uns verdammt nochmal lebendig fühlen, wir wollen, dass unsere Krisen und abgefuckten Momente uns nicht immer wieder aufs Neue den Boden unter den Füßen wegziehen. Und ja, konrekt kann das heißen: wir wollen eine tiefe Beziehung führen, in der wir WIR sein dürfen; wir wollen uns immer wieder neu entdecken, genug Fülle erleben. Wir wünschen uns, als stark, humorvoll und auch cool anerkannt zu werden, erfolgreich und kompetent. Oder nicht?
Wo also fangen wir an, mal wieder?
Was uns wirklich Freiheit schenkt, ist die WIRKSAMKEIT, die wir selbst in unserem Leben erfahren.
Wenn du diesen Artikel hier als lesenswert empfindest, weißt du mittlerweile bestimmt so gut wie ich, dass die Quelle für dieses gewisse Gefühl von Echtsein, Verbundenheit, immenser Freude und Liebe nicht wirklich von einem Partner kommt, von dem tollen Kleidungsstil, den wir uns angewöhnt haben, nicht von den 39 Situps, die wir mittlerweile schaffen. Auch nicht von dem high level Sex, oder wie es uns gelingt, unser Business auf Instagram sichtbar zu machen, nicht davon, ob unser Projekt im Job eben doch gut lief.
Natürlich sind das alles Aspekte, wichtige sogar.
Nur, falls du das meiste davon hast, und du dennoch das Gefühl in dir herumträgst, dass etwas einfach noch nicht stimmt, egal was du schon alles erkannt hast - dann gibt es wahrscheinlich einen anderen Grund.
Ich stand genau an diesem Punkt, und begegne ihm auch weiterhin immer wieder neu. Mittlerweile jedoch wesentlich gelassener, sanfter, echter und freudiger. Aufrichtig und präsent. Ich habe gelernt, all dem Schmerz, der uns immer wieder begegnen wird, mit Annerkennung und Respekt zu begegnen - und ihn als Lehrmeister an meine Seite zu holen.
Was du in einer Coaching-Begleitung mit mir bekommst, wird deine Beziehung mit dir selbst, und wie du mit anderen und der Welt in Beziehung gehst, nicht nur bereichern, wandeln, dehnen. Ich verspreche dir, dass du eine Reise in Perspektiven beginnst, die all das Wertvolle an Erkanntem und Erlerntem in dir stärken und strahlen lassen. Du wirst dich freier und entspannter fühlen in all dem Chaos da drinnen und da draußen, denn du wirst nochmal souveräner aus dir selbst heraus -
aus der einzigen Quelle, die dich letzten Endes und allen Anfangs WIRKLICH dahin bringen kann, wo du stehen möchtest.
Schreibe mich so gerne an, wenn du dich nun gerufen fühlst.